Tag Archives: Stemweder Berg

41. ADAC-Rallye Stemweder Berg am 17./18. Juni 2011

In 2011 noch nicht in der Erfolgsspur: Trotzdem zählen Jan Becker/Klaus Wicha im Subaru wieder zu den Sieganwärtern am Stemweder Berg.

41. ADAC Rallye Stemweder Berg wirft ihre Schatten voraus
Der 3. Lauf zum ADAC Rallye Masters findet im Altkreis Lübbecke statt

(ph) Die Teilnehmer des ADAC Rallye Masters und der Youngtimer Rallye Trophy freuen sich am 18. Juni 2011 auf die Strecken rund um den Stemweder Berg. In einer leicht abgewandelten Form zum Vorjahr werden die Wertungsprüfungen beim 3. Lauf zur ADAC Rallye Masters und der Youngtimer Rallye Trophy bei der 41. ADAC Rallye Stemweder Berg in den Gemeinden Stemwede, Espelkamp und Rahden gefahren. Der Veranstalter erwartet etwa 50 Teilnehmer, die um die Pokale, Plätze und Punkte kämpfen werden. Für die Junioren und die Liebhaber älterer Autos wird an das Feld der „großen Rallye“ noch eine Rallye 200 und eine Retro-Rallye auf Sollzeit drangehängt.

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40. ADAC Rallye Stemweder Berg 2010

Team Becker/Wicha, Gesamtsieger Rallye Stemweder Berg

Man wurde vorher gewarnt. Das Wetter sei in Stemwede am Berg immer schlecht, wenn gleichzeitig eine Rallye stattfindet. Nun fanden auch noch drei Rallyes statt, einmal der ADAC Masters Lauf, eine DMSB 200er Rallye und die ADAC Retro Rallye Serie. Die Befürchtungen wegen dem Wetter waren allerdings nicht ganz so schlimm, dennoch gab es im Laufe des Tages immer mal wieder kleine und auch heftige Regenschauer, die die Teilnehmer dann ein wenig auf die Probe stellten.

Rallyefahrer sind hart im nehmen und meckern nicht, wenn das Wetter umspringt. Schließlich fahren sie bei jedem Wetter. Weder Eis noch Schnee oder starker Nebel (siehe ADAC Rallyesprint in Oschersleben 2009). Die Zuschauer und Fotografen sind nicht so hart im nehmen und verziehen sich bei so einem Wetter dann doch gerne unter Regenschirme oder einfach ins Auto. Dennoch waren an den Strecken rund um Stemwede und dem Rallyezentrum in Levern beim Autohaus Weitkamp genügend Zuschauer unterwegs und schauten sich das Spektakel auf den Strecken an.

Gesamt wurden 11 Wertungsprüfungen bei den ADAC Rallye Masters gefahren und 6 WP bei den Piloten der DMSB 200er und der Retro Rallye. Diese beiden Rallyes fuhren ab dem Mittag ab der WP6 hinter dem Hauptfeld hinterher. Insgesamt 30 Teilnehmer waren für den Kampf um die Punkte beim Masters an den Start gegangen. 38 Teilnehmer waren gemeldet, jedoch waren einige nicht erschienen oder nicht angetreten. Da waren wohl noch die Rallyes der vergangenen Wochen dran schuld, dass das eine oder andere Fahrzeug nicht fertig wurde. Die 200er Rallye hatte leider nur 7 Teilnehmer, wobei einer im Verlauf der Veranstaltung auch noch ausgefallen war und so im letzten Zuschauer Rundkurs nur noch 6 Teilnehmer auf den Endspurt gegangen waren. Die Retro Rallye Serie hat hingegen einen guten Schwung an Teilnehmern bekommen startete mit 13 Teilnehmern in den Tag. Das waren immerhin 3 mehr, also noch eine Woche zuvor auf der Grönegau Rallye. Hier scheint es sich auf etwa 10-15 Fahrer zu stabilisieren. Wäre schon ein guter Erfolg gegenüber dem letzten Jahr, wo bei der Niedersachsen Rallye nur 3 Teams an den Start gegangen waren.

Baehr/Tiebe im Regen der WP5

Die Wertungsprüfungen als solche waren ein Mix aus Start – Ziel Prüfungen und Rundkursen, wobei die WP11 als letzte Prüfung als Zuschauerrundkurs mit 3-4 Teilnehmern auf der Strecke gefahren wurde. Die Stimmung der Teams zu den doch recht vielen Rundkursen ist etwas zwiespältig. Für den Masters muss man einfach auf die Kilometer kommen. So wurden die Strecken auch gerne 3-5 mal gefahren, um einfach Kilometer auf den kompakten Prüfungen zu machen. Die Teilnehmer der 200er Rallye und der Retro waren da besser dran und brauchten teilweise nur zweimal um den Kurs fahren. Hier sind die zu fahrenden WP Kilometer ja auch stark beschränkt und so passen die Prüfungen auch einfach besser auf die 200er Rallye.

Der Zeitplan war aber alles in allem sehr großzügig ausgelegt. Viele Teams haben also vor den ZK wieder kleine Zwangspausen einlegen müssen. Zwischenfälle gab es keine und auch keine schwerwiegenden Unfälle, die irgendwie eine Zeitverzögerung hervor gerufen haben. Gut für die Zuschauer, die dadurch doch viele WP besuchen konnten und in der Mittagspause sogar Zeit hatten den Service zu besuchen. Auch die Auswertung arbeitete schnell und die Siegerehrung aller drei Veranstaltungen konnte pünktlich um 22 Uhr beginnen.

Gewonnen hat Jan Becker und Klaus Wicha nun zum dritten mal in Folge die Rallye Stemweder Berg. Sein Subaru Impreza WRX hat seinen Dienst wunderbar erfüllt und das Team durch die 11 Wertungsprüfungen gebracht mit einer Gesamtzeit von 1:03:03,6. Nur 1 Minute und 11,9 Sekunden dahinter platzierte sich Ralf-Michael Wierwille und Michael Kölbach mit ihrem Mitsubishi Lancer EVO. Der Wagen wird von Jan Becker betreut und somit hat Jan nun einen Konkurrenten im eigenen Haus. Auf den dritten Platz fuhr Heinz-Walter Schewe und Frank Blondeel mit einem Porsche 996 GT3.

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40. ADAC-Rallye Stemweder Berg am 18. / 19. Juni 2010

Kleines Jubiläum am Stemweder Berg
Kompakte Rallye freut sich auf internationales Starterfe
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Der derzeit Führende in der ADAC Rallye Masters, Carsten Alexy, ist mit dem allradgetriebenen Audi S2 ein heißer Favorit auf den Gesamtsieg

Die 40. ADAC Rallye Stemweder Berg findet am Samstag, dem 19. Juni 2010 im geografischen Gebiet zwischen Levern, Dielingen und Oppenwehe statt. Für den AMC Stemweder Berg e.V. stellt die diesjährige Auflage ein kleines Jubiläum dar und in Zusammenarbeit mit dem ADAC Ostwestfalen-Lippe e.V. wird dem internationalen Starterfeld ein anspruchsvolles Programm geboten.

Die neue Veranstaltergemeinschaft hat das Konzept der traditionsreichen Rallye umfassend überarbeitet und viele attraktive Änderungen vorgenommen. Geplant sind in diesem Jahr drei komplett neue Wertungsprüfungen, während drei andere Prüfungen aus den Vorjahren in abgeänderter Form beantragt wurden. Von den sechs Wertungsprüfungen sollen fünf in einer Schleife doppelt gefahren werden, den Abschluss der Veranstaltung bildet dann ein neuer Zuschauerrundkurs mit Gruppenstart. Eine insgesamt anspruchsvolle Aufgabe für die Teilnehmer.

Wie schon in den Vorjahren zählt diese Rallye auch in 2010 zu bedeutenden bundesweiten Rallyeserien und Pokalen, wie den ADAC Rallye Masters, dem ADAC Rallye Junior Cup, dem Norddeutschen ADAC Rallye Cup und vielen regionalen Rallyemeisterschaften.

Neu ist in diesem Jahr auch die Einbindung einer Rallye 200 und einer ADAC Retro-Rallye, die mit ihren Fahrzeugen am Nachmittag auf einer verkürzten Schleife in das Geschehen eingreifen werden. Damit wird auf einer Streckenlänge von rd. 35 Kilometern Neu- und Wiedereinsteigern in den Rallyeport ein kompaktes, kostengünstiges Rallyepaket geboten.

Im kleinen Renault Clio RS wollen Achim Behrens (Jesteburg)/Dirk Schnelle (Bad Salzuflen) im Kampf um den Klassensieg kräftig Staub aufwirbeln.

Eingerahmt wird die Veranstaltung von einem fahrerbezogenen Konzept mit ausreichend Zeit zur Besichtigung der Wertungsprüfungen, einem zentralen Serviceplatz bzw. Fahrerlager und kurzen Wegen zwischen technischer Abnahme, Serviceplatz und Start der Veranstaltung.

Auch wenn der Stemweder Berg als höchste Erhebung im Umfeld der Namensgeber dieser Traditionsveranstaltung ist, so sind die schnellen Wertungsprüfungen nur von geringen Höhenunterschieden geprägt. Vielmehr gilt es guten Vortrieb und standfeste Bremsen in perfekten Einklang zu bringen. Vorbei an Feldern und Gräben auf engen, teilweise ruppigen Asphaltbändern – angereichert mit kurzen Schotterpassagen – will der richtige Bremspunkt für die engen Abzweige treffsicher gewählt sein. Für spektakuläre Fahrmanöver werden die Rallyeartisten zur Freude der zahlreichen Zuschauer wieder sorgen. Die spannenden Rallyeverläufe der beiden letzten Jahre entschied der Hamburger Jan Becker in einem Mitsubishi Lancer Evo 9 für sich. Bleibt die spannende Frage, wer es in 2010 nach ganz oben auf dem Siegerpodest schaffen wird.

Fakten zur 40. ADAC Rallye Stemweder Berg am 18.-19.06.2010:

Veranstalter: ADAC Ostwestfalen-Lippe e.V. in Zusammenarbeit mit dem AMC Stemweder Berg e.V. im ADAC
Rallyezentrum: Gasthof Rosengarten Schepshake, Haldemer Str. 5, Stemwede-Haldem
Start: Festhalle Levern, Schröttinghauser Str., Stemwede-Levern
Serviceplatz: Festplatz Levern, Schröttinghauser Str., Stemwede-Levern
Gesamtlänge: 290 km (vorbehaltlich behördlicher Genehmigung)
Wertungsprüfungen: 11 WP’s über 105 km (vorbehaltlich behördlicher Genehmigung)
Streckenbeschaffenheit: 98 % Festbelag, 2 % Schotter

Homepage: www.rallye-stemweder-berg.de